(Telefon)betrug durch AI nimmt zu – einfache Gegenmaßnahmen

(Telefon)betrug durch AI nimmt zu – einfache Gegenmaßnahmen

Der Betrug durch Scammer am Telefon, über WhatsApp oder andere Kanäle nimmt immer weiter zu. Dabei nutzen sie inzwischen oft zusätzlich KI, um Bilder, Videos und auch die Stimme von Zielpersonen täuschend echt nachzuahmen. So werden sogar flüssige Gespräche möglich.

Die Masche zielt meist darauf ab, einen Schock auszulösen, etwa mit Aussagen wie „Wir haben Ihre Tochter/Ihren Sohn festgenommen“, „XY hatte einen schweren Autounfall“ oder „Wir benötigen sofort XY Euro“.

In 99,99 Prozent der Fälle handelt es sich um Betrug. Die Täter verwenden Bilder und Videos aus sozialen Medien und gelangen so teilweise auch an Audioaufnahmen der nachgeahmten Personen.

Besonders ältere Menschen fallen häufig auf diese Betrugsmasche herein. Die Betrugsmasche zielt aber nicht nur auf ältere Menschen und Familienangehörige ab, sondern wird auch im Rahmen des CEO-Betrugs im Unternehmensumfeld immer öfter eingesetzt.

Hier weisen die Betrüger oft Mitarbeiter an, bestimmte Überweisungen auszuführen oder Logindaten zu übermitteln, unterstützt von Sprachnachrichten mit der Stimme des Geschäftsführers. Auch im Unternehmensbereich gilt daher besondere Vorsicht vor Betrug mit Hilfe von KI.

Wie können Sie sich schützen?

Die einfachste Möglichkeit: Warnen Sie alle Familienangehörigen und vereinbaren Sie zum Beispiel ein geheim gehaltenes „Familiencodewort“, das die Betrüger unmöglich kennen können.

Vertrauen Sie unbekannten Rufnummern oder neuen Kontakten unter keinen Umständen. Erfüllen Sie keine Geldforderungen. Lassen Sie sich eine Rückrufnummer geben und rufen Sie selbst zurück. Überweisen Sie kein Geld ins In- oder Ausland. Beim geringsten Verdacht auf Betrug informieren Sie die Polizei.

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